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WWE 2K18: Review

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Es ist Herbst, es ist Oktober, und damit auch wieder einmal Zeit für das jährliche Wrestling-Spektakel. Pünktlich wie die Maurer brachte 2K am 17. Oktober die neueste Ausgabe aus der WWE-2K-Reihe – WWE 2K18 – auf den Markt. Vorbesteller der Sonder-Editionen durften sogar schon vier Tage früher ran. Dabei stellen sich, mit Blick auf das Bug-Debakel beim letztjährigen Release, zwei Fragen: Ist WWE 2K18 vom Start weg ohne größere Bugs spielbar? Und: Lohnt sich die Neuanschaffung in diesem Jahr überhaupt? Wir geben die Antworten.

Be like last year?

WWE 2K18 steht in diesem Jahr unter dem Motto "Be like no one!", also sinngemäß etwa: "Sei einzigartig!" Was uns der Künstler damit konkret sagen will, ist eigentlich nicht wichtig, denn, so viel sei gesagt, auch in diesem Jahr wird das Wrestling-Rad nicht neu erfunden. Im Wesentlichen erwartet euch das, was euch auch schon bei WWE 2K17 erwartet hat. Hinsichtlich Spielmodi und Umfang sind sich beide Teile recht ähnlich, auf die feinen Unterschiede kommen wir noch zu sprechen.

Auch am Gameplay-Kern hat man wenig verändert. Wer bereits WWE 2K17 gespielt hat, kann sich auch in der neuen Ausgabe ohne große Vorbereitung in die ersten Kämpfe werfen. Steuerung und Funktionalität sind nahezu identisch zum Vorgänger. Das ist ja so weit nichts Schlechtes. Kleine, feine Veränderungen bemerken die Serien-Fans dann aber doch schnell. Zum einen scheint Entwickler Yukes ganz dezent die Geschwindigkeit in den Matches erhöht zu haben. Jedenfalls hatten wir den Eindruck, viele Kämpfe spielen sich flotter und dynamischer. Dazu tragen auch neue Konter-Animationen bei, die integriert wurden. Auch am Aufgabesystem in den Kämpfen wurde geschraubt. Das Submission-Minispiel ist zwar hinsichtlich der Mechanik unverändert, jedoch hatten wir das Gefühl, dass es nun nicht mehr ganz so schwer ist, seinen Gegner abklopfen zu lassen oder andersherum aus einem Aufgabegriff zu entkommen.

Zum anderen sind die sogenannten Carry-Moves, also Tragemanöver, neu dazugekommen. Mit bestimmten Bewegungen könnt ihr euren Gegner in einer von vier Haltepositionen hochwuchten und kurze Zeit durch den Ring tragen, um eure anschließende Attacke zum Beispiel punktgenau auf die stählerne Ringtreppe oder auf die Ringseile auszuführen. Serienveteranen erinnern sich vielleicht noch an die Ultimate-Control-Moves aus Smackdown vs. Raw 2007 – so ähnlich dürft ihr euch das vorstellen.

Prince Pretty

Fein geschraubt wurde nicht nur am Gameplay, sondern auch an der Optik. Das vollmundige Versprechen einer neuen Grafik-Engine, das es bei der Ankündigung des Titels gab, stimmt so zwar nicht – WWE 2K18 basiert im Wesentlichen immer noch auf dem Grundgerüst der Vorgänger –, jedoch hat man in puncto Beleuchtung, Reflexionen sowie Licht und Schatten noch mal richtig auf die Tube gedrückt. Das Ergebnis ist nicht nur ein realistischer ausgeleuchtetes Kampferlebnis, sondern vor allem ein ordentlicher Atmosphäre-Boost bei den aufwendig inszenierten Einmärschen der Wrestler, wo Lichteffekte und Feuerwerk eindrucksvoller aussehen, als jemals zuvor.

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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 20 Okt 2017 @ 17:09
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