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WWE 2K18: Review

  Personal Computer Playstation 4 Xbox one 

Neu in diesem Jahr ist der Road-to-Glory-Modus, ein reiner Online-Modus. Darin könnt ihr euch für WWE-Großveranstaltungen qualifizieren und in täglichen Matches gegen andere Spieler Erfahrung und Ansehen gewinnen und neue Ausrüstungsgegenstände oder Fähigkeiten für euren MyPlayer, also euren erstellten Wrestler, erspielen. Wem dieser etwas aufgesetzt wirkende Spielmodus nicht zusagt, der kann natürlich weiterhin in normalen Online-Kämpfen gegen Freunde oder willkürliche Spieler antreten und in der Rangliste nach oben steigen. Wer es geselliger mag, darf nach wie vor an einer Konsole mit seinen Freunden kämpfen.

Ach ja, der Universe-Modus, in dem ihr eure eigene WWE simuliert, Fehden anzetteln und Matches festlegen könnt, wurde nur in Details verändert. Neu sind nun neben bestehenden auch angehende Rivalitäten, die euch etwas mehr Planungssicherheit geben. Außerdem verfolgt jeder Superstar in eurem Roster ein bestimmtes, individuelles Ziel, das bei Erreichen zu einem Popularitäts-Plus in eurer Liga führt.

Biggest Roster ever!

Ein Versprechen, das 2K nun schon zum dritten Mal in Folge einhalten konnte, ist der größte spielbare Roster aller Zeiten. 204 Wrestler erwarten euch in der Grundausstattung des Spiels. Vorbesteller bekommen mit Batista, Kurt Angle, Rob Van Dam und einem alternativen John Cena noch eine Handvoll mehr. Zudem werden per DLC weitere Kämpfer nachkommen. Beinahe dreist: Die Sensationsrückkehrer Matt und Jeff Hardy sind nicht Teil des Spiels, sondern kommen erst irgendwann demnächst als Teil eines DLC-Pakets. Ein Schelm, wer 2K hier Profitgier unterstellen möchte.

Natürlich könnt ihr nach wie vor eure eigenen Arenen, Titel und Wrestler zusammenbasteln und daraus eure eigene Traumliga bauen. Die Creation-Suite bietet euch auch in diesem Jahr alle Möglichkeiten, die ihr dafür braucht. Und das Hochladen eigener Grafiken ins Spiel funktioniert dieses Jahr noch ein wenig leichter als bisher.

Be buggy?

Und da war sie noch, die Frage nach den Bugs. Nachdem WWE 2K17 viele Spieler erst nach dem vierten Patch halbwegs zufriedenstellte und vor allem kurz nach Release mit zahlreichen Problemen zu kämpfen hatte, können wir in diesem Jahr vorsichtig Entwarnung geben. Die große Katastrophe ist ausgeblieben, der Day-One-Patch war mit 4,7 GB vergleichsweise human und behob nur kleinere Wehwehchen. Dass in so einem komplexen Spiel wie WWE 2K18 Bugs nicht ausbleiben, steht außer Frage. Hier und da stimmen die Ansagen von Ringsprecherin Jojo Offerman nicht wirklich, die Kommentatoren erkennen falsche Manöver, und in seltenen Fällen stürzt das Spiel auch mal ab – aber das klingt alles viel dramatischer als es ist und ist mit dem Debakel des Vorjahres nicht zu vergleichen.

Ein Wort noch zur PC-Version, die in diesem Jahr erstmals zeitgleich mit der Konsolenfassung erschien. Es handelt sich auf dem PC natürlich um dasselbe Spiel mit allen Funktionen, Features und Inhalten wie auf den Konsolen. Dank einiger Grafikoptionen und deutlich besserer Kantenglättung sieht die PC-Version – einen flotten i5 und eine aktuelle Grafikkarte vorausgesetzt – vielleicht sogar noch eine Idee besser aus als die Konsolenfassung. Aber da geht es wirklich nur um Nuancen.

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Tobias Kuehnlein am 20 Okt 2017 @ 17:09
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