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Game of the Year: Special 2016

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Am Ende des Jahres, wenn der Weihnachtsstress größer und der Alltagsstress geringer wird, schaut man gerne mal auf das vergangene Jahr zurück. Oftmals vergisst man dabei, was das Jahr bereits geboten hat, und oftmals ist man überrascht, dass Ereignisse, die im Kopf bereits Jahre entfernt sind, tatsächlich im Frühjahr oder in der Mitte des Jahres geschehen sind. Auch wir schauen ein wenig zurück und küren unsere Topspiele des Jahres 2016. Insgesamt ein Jahr, in dem viele alte Serien wieder zurückkamen und uns beeindruckt haben. Wir küren unsere fünf Spiele des Jahres, in alphabetischer Reihenfolge.

Battlefield 1


Mit einem neuen Battlefield haben natürlich alle gerechnet. Als der erste Trailer allerdings das bisher von Videospielen sträflich vernachlässigte Szenario des Ersten Weltkriegs zeigte, war die Überraschung doch sehr groß. Gegenüber dem Intimfeind Call of Duty, der weiter in die Zukunft ging, hatte man plötzlich rein thematisch ein echtes Faustpfand in der Tasche. Nicht nur aufgrund des Szenarios kann man letztlich sagen: Es hat sich ausgezahlt!

Battlefield 1 ist in diesem Jahr der klare Sieger im bereits seit einiger Zeit herrschenden Krieg mit Call of Duty. Das Szenario wird zwar nicht derart konsequent durchgezogen, wie man es sich vielleicht erhofft hatte. Dafür gab es in diesem Jahr keinen besseren Mehrspielermodus in einem Shooter. Zusammen mit der bereits bei Battlefront gefeierten und hier nochmals aufgehübschten visuellen Präsentation gibt es nirgendwo so spannende und spektakuläre 64-Spieler-Matches.

https://www.youtube.com/watch?v=C-vAxVh8ins

Uns hat dabei vor allem der Operations-Spielmodus gefallen, bei dem ihr während der Schlachten Sektor um Sektor verteidigen und erobern müsst. Die intensiven Gefechte um die Eroberungspunkte in den einzelnen Sektoren spielen dem seit jeher auf große Fuhrparks und Karten ausgelegten Konzept der Battlefield-Serie exzellent in die Karten.

Letztlich konnte Battlefield 1 auch endlich im Einzelspielermodus überzeugen. Die einzelnen Episoden, die den Spieler in verschiedene Rollen stecken und damit eine abwechslungsreiche Sicht auf die Schlachtfelder bieten, sind aufwendig inszeniert, toll vertont, allerdings auch ein wenig oberflächlich. Mit fünf bis zehn Stunden findet man hier zwar kein episches Meisterwerk, aber einen unterhaltsamen Einstieg in die Welt von Battlefield 1.

Nach den enttäuschenden Titeln Star Wars: Battlefront und Battlefield 4 endlich wieder ein positives Signal von Publisher EA und Entwickler DICE. So kann und soll es weitergehen!
"Battlefield 1 ist das rundeste Multiplayer-Erlebnis seit langer, langer Zeit und beweist eindrucksvoll, dass das Thema historische Kriege in Videospielen vielleicht eine Renaissance verdient hat." – Tobias Kühnlein im GBase-Test

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Patrik Nordsiek

 
Patrik Nordsiek am 23 Dez 2016 @ 10:39
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