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Railway Empire: Preview

  Personal Computer 

Spielmodi für unterschiedliche Spielertypen

Wer die Kampagne beendet hat und dennoch nicht auf einen gewissen Rahmen verzichten möchte, kann sich in den unterschiedlichen Szenarien austoben, die vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts reichen. Diese erstrecken sich über das gesamte Areal der USA und unterscheiden sich darüber hinaus in ihrem Schwierigkeitsgrad. Jedes Szenario lässt sich vor Beginn noch ein Stück weit individualisieren, wodurch wir die Stärke der KI-Gegner oder auch die Beschaffenheit des Streckennetzes anpassen können. Zudem kann vor dem Start einer von sechs Charakteren ausgewählt werden, von denen jeder einen individuellen Bonus mitbringt. Die Boni reichen hierbei von niedrigeren Baukosten bis hin zu Rabatten auf Lokomotiven. Wie in der Kampagne gilt es auch in den Szenarien, eine Liste von Aufgaben abzuarbeiten, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Das freie Spiel lässt uns hingegen komplett von der Leine und punktet mit weiteren Einstellungsoptionen wie der veränderbaren Anzahl an KI-Gegnern, der Wahl der Startstadt oder der Festlegung des Startkapitals. Hier sind die gestellten Aufgaben noch sehr viel allgemeiner gehalten und dienen lediglich dazu, unsere Bewertung am Ende zu verbessern. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, ist mit dem Modellbaumodus gut bedient. Diese komplett freie Spielvariante macht es möglich, mit unbegrenztem Budget eine Eisenbahnlinie aufzubauen, ohne dabei auf Konkurrenten oder Aufgaben achten zu müssen. Hier kommen also Bastler und Eisenbahnfreaks auf ihre Kosten, die gerne ohne Stress tüfteln und sich dabei an den wachsenden Regionen erfreuen möchten.

Ansprechende Präsentation

Dank der übersichtlich gehaltenen Menüs sowie der intuitiven Steuerung mit Maus und Tastatur ist die Organisation des Streckennetzes kein Problem. Eisenbahnlinien können beispielsweise Stück für Stück platziert werden, wodurch sie sich sehr detailliert planen lassen. Auch der Bau der Gebäude geht stressfrei von der Hand, ebenso wie das Anlegen der Zuglinien. Die Zoomfunktion ermöglicht es uns, das Treiben in den Städten zu beobachten, und im Gegensatz zu manch anderer Simulation bewegt sich hier auch wirklich etwas. So können wir nicht nur unsere Züge bei der Arbeit beobachten, sondern auch Autos, Kutschen und sogar Fußgänger in den Straßen entdecken. Weiterhin machen rauchende Schornsteine oder auch fließende Gewässer die Spielwelt lebendig und garantieren einen realistischen Rahmen. Die Bäume und Sträucher sind dagegen etwas steif ausgefallen, hier wäre ein wenig Bewegung schön gewesen, um das optische Gesamtbild abzurunden. Sehr gut gefallen haben uns hingegen die kleinen Zeitungsartikel, die in regelmäßigen Abständen erscheinen und mit geschichtlichen Gegebenheiten unser Interesse wecken.

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Daniel Walter am 04 Dez 2017 @ 16:25
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