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Mittelerde: Schatten des Krieges: Review

  Personal Computer 

Bereits Mordors Schatten machte seinerseits mit dem Nemesis-System auf sich aufmerksam, das dafür sorgt, dass Gegner, die uns einmal besiegt haben, einen Bonus erhalten und fortan noch schwieriger zu töten sind. Da es in Teil 1 keinen regulierbaren Schwierigkeitsgrad gibt, ist das Spiel an vielen Stellen daher schon sehr fordernd. Diesen gibt es im neuen Ableger lobenswerterweise, sodass auch all diejenigen, die sich nur für die Geschichte interessieren, ohne Frust zum Ziel kommen. Wer
das Nemesis-System hingegen voll auskosten will, erhält auch mit Schatten des Krieges ein wirklich anspruchsvolles Spiel, das uns vor einige größere Hürden stellt. So durchschauen die Hauptmänner zum Beispiel während eines Kampfes unsere Technik und werden immun gegen eine Art von Angriff, wenn wir diese zu oft einsetzen. Dadurch halten sie uns beispielsweise davon ab, über sie hinwegzuspringen, falls wir ihnen im Vorfeld einige Male auf diese Weise Schaden zugefügt haben. Daher sind wir gezwungen, innerhalb eines Kampfes unsere Taktik umzustellen, was wirklich abwechslungsreiche und interessante Gefechte garantiert.

Macht was ihr wollt

Wem die spannende Geschichte nicht genug ist, die uns nicht nur einen hervorragend inszenierten Angriff der Orks auf die gondorische Stadt Minas Ithil miterleben lässt, sondern uns auch Begegnungen mit bekannten Figuren wie Gollum beschert, dem bietet die riesige Spielwelt zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. So können wir uns wie bereits erwähnt auf Hauptmann-Jagd begeben und haben auch die Chance, im Assassin's-Creed-Stil hoch gelegene Türme, sogenannte Haedir, zu erklimmen, die anschließend als Schnellreisepunkt zur Verfügung stehen. Weiterhin kommen in der Spielwelt Sammler auf ihre Kosten, da beispielsweise Artefakte zur Geschichte Gondors gesammelt werden können. Durch das Einsammeln von Itchildin-Bruchstücken lassen sich zudem spezielle Türen öffnen.

Um den ohnehin schon riesigen Umfang abzurunden, steht uns außerdem der sehr vielschichtige Eroberungsmodus zur Wahl. Hierbei können wir riesige Festungen angreifen, die von einem Burgherren, einem Overlord, kontrolliert werden. Ihm unterstehen diverse Generäle, sodass wir uns auf eine schwierige Aufgabe gefasst machen können. Beim Einnehmen der Burgen kommt ebenfalls das Nemesis-System zum Einsatz, wodurch wir eine Burg bereits vor unserem eigentlichen Angriff merklich schwächen können, indem zum Beispiel Generäle ausgeschaltet oder Monumente in der Nähe zerstört werden. Wer sich und seine Ork-Armee, die er sich im Laufe des Spiels aneignet, auf eine noch größere Probe stellen möchte, kann in der Online-Eroberung versuchen, Burgen von anderen Spielern einzunehmen. Wir wollen an dieser Stelle also definitiv noch einmal betonen, dass Mittelerde: Schatten des Krieges in Sachen Umfang wirklich beachtlich ist. Dank der vielen verschiedenen Möglichkeiten, die uns die Umgebung zu bieten hat, können wir uns richtig austoben und kommt definitiv keine Langeweile auf.

Willkommen in Mittelerde

Die grafische Präsentation des Titels ist ebenfalls grandios. Ab der ersten Spielminute haben wir das Gefühl, uns mitten in der Herr-der-Ringe-Welt zu befinden, egal, ob es um die imposanten Anlagen Gondors oder die düsteren Pfade Mordors geht. Auch die Burgen, Lager und Städte überzeugen mit einer eindringlichen Atmosphäre, die vom fantastischen opulenten Soundtrack noch zusätzlich unterstrichen wird. Zusammen mit den gelungenen Soundeffekten, die gerade innerhalb der Schlachten für eine authentische Klangkulisse sorgen, entsteht so der perfekte Rahmen für unsere Reise durch die düstere Fantasy-Welt.

Mittelerde: Schatten des Krieges
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Daniel Walter am 19 Okt 2017 @ 07:38
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