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Total War: Warhammer II: Review

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Mit Total War: Warhammer II geht das erfolgreiche Strategiespiel, das im beliebten Warhammer-Universum angesiedelt ist, in die zweite Runde. Wie sich das Schwergewicht aus dem Hause SEGA in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr hier.

Strategen müssen viel im Auge behalten

Das rundenbasierte Strategiespiel bietet uns ein äußerst vielschichtiges Gameplay, sodass es während einer Runde viele Dinge gibt, die wir erledigen können oder müssen. Über die Weltenkarte steuern wir beispielsweise unsere Armee. Dies geschieht, indem wir die Figur des Anführers, die dank ihrer im Vergleich zur umliegenden Welt titanenhaften Größe leicht zu erkennen ist, an den gewünschten Ort bewegen. Wie groß der Bewegungsradius der jeweiligen Armee pro Runde ist, zeigt uns eine gelbe Markierung rund um den aktuellen Standort. So wissen wir ganz genau, welche Ziele für uns aktuell erreichbar sind. Insgesamt präsentiert sich die Weltenkarte im größten Spielmodus, der Kampagne, als sehr abwechslungsreich, sodass es einige Hindernisse zu überwinden und Kämpfe zu bestehen gilt, während wir uns nach und nach durch die Welt bewegen, auf dem Weg zum großen Ziel: Dem mystischen Mahlstrom, dem Wirbelsturm, der die ganze Zeit bedrohlich am Horizont wütet.

Das Zentrum unserer Macht sind die von uns kontrollierten Provinzen. Diese gliedern sich in mehrere Städte, die wir einnehmen müssen, um die Kontrolle über das komplette Areal zu erlangen. Jedes Siedlungsgebiet besitzt wiederum eine eigene Hauptstadt sowie verschiedene kleinere Städte, die uns nicht nur Bauplätze für unterschiedliche Gebäude bieten, sondern zudem die finanzielle Sicherheit unserer Armee garantieren. Hierfür sorgen Steuern, die von den Einwohnern vor Ort bezahlt werden und es uns ermöglichen, neue Einheiten zu rekrutieren und unser Militär dadurch zu stärken. Zusätzliches Kapital erhalten wir am Ende erfolgreicher Schlachten oder durch das Erledigen von Quests in der Kampagne. Die übersichtliche Präsentation auf der Weltenkarte bietet uns einen genauen Überblick über die gegenwärtige Situation. So erkennen wir anhand der gut erkennbaren Flaggen sofort, welche Areale und Städte von uns oder den feindlichen Fraktionen kontrolliert werden.

Um unsere Städte und Provinzen zu stärken, ist es erforderlich, diese nach und nach aufzuwerten, was nicht nur zu höheren Steuereinnahmen, sondern auch zu gesteigerter Erfahrung für die Rekruten vor Ort führt. Damit sich die Städte und Provinzen weiterentwickeln, ist es wichtig, für sichere Verhältnisse zu sorgen. So werden die Einwohner zum Beispiel durch Militärpräsenz beruhigt, und auch das Errichten von Gebäuden oder die Eroberung sämtlicher zur Provinz gehörenden Städte garantiert eine stabile öffentliche Ordnung und zufriedene Bürger.

Das Freischalten und Errichten von Gebäuden bringen viele Vorteile mit sich. Neben der Regulierung der öffentlichen Ordnung bieten uns die Gebäude zum Beispiel auch die Möglichkeit, neue fortschrittlichere Einheiten zu rekrutieren. Weiterhin lässt sich mit Bauwerken wie dem Versammlungsfeld die Entwicklung von neuartigen Technologien antreiben, wodurch wir unter anderem unsere Rüstungen oder auch die Geschwindigkeit der Truppen verbessern können. Damit uns auch garantiert nicht langweilig wird, gibt es noch viele weitere Dinge, um die wir uns zu kümmern haben. Hierzu gehören die bereits erwähnten Aufgaben im Rahmen der Kampagnen-Quests. Diese reichen von der Eroberung bestimmter Areale über das Verbessern vorgegebener Gebäude bis hin zur Durchführung von Schatzsuchen, um wertvolle Items und Geldschätze zu entdecken. Auf diese Weise entdecken wir auch nach und nach die wichtigen Ritualgegenstände, die wir benötigen, um dem Ziel unserer Reise, dem großen Mahlstrom, näherzukommen.

Da wir uns nicht mit allen Parteien auf der Karte anlegen können, ist es zudem ratsam, sich um die diplomatischen Beziehungen zu kümmern und für Verbündete zu sorgen. Um diese entsprechend unseren Wünschen zu manipulieren, stehen uns Hilfsmittel wie die sogenannten Beziehungspunkte zur Verfügung, die wir durch das Erledigen bestimmter Aufgaben erhalten können. Ihr seht also, dass schon abseits der Schlachtfelder einiges an Arbeit auf uns wartet. Auf diese Weise ist für ein abwechslungsreiches Gameplay gesorgt, das sich durch den regulierbaren Schwierigkeitsgrad vor dem Start einer Partie an die eigenen Fähigkeiten anpassen lässt. Dadurch kommt dann auch wirklich jeder Stratege auf seine Kosten. Wem dies noch nicht reicht, der kann sich auf intensive Schlachten freuen, auf die wir nun noch ein wenig detaillierter eingehen werden.

Total War: Warhammer II
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Daniel Walter

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Daniel Walter am 12 Okt 2017 @ 16:57
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