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Total War: Warhammer II: Review

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Übersichtliche Schlachten mit großem Potenzial

Seine wahre Stärke spielt Total War: Warhammer II in den Echtzeitkämpfen auf dem Schlachtfeld aus. Hier können wir durch das überlegte Platzieren unserer Einheiten bereits vor dem eigentlichen Start der Partie die Weichen für einen erfolgreichen Feldzug stellen. Dank des sehr gut strukturierten Menüs lassen sich die einzelnen Einheiten problemlos direkt anwählen, wodurch ein präzises Vorgehen möglich ist. So können wir etwa unsere Bogenschützen zum Beispiel an mehreren Flanken positionieren, um dem Feind bereits aus der Ferne zuzusetzen. Weiterhin stehen uns klassische Nahkämpfer mit Speeren oder wertvolle Kavallerie-Einheiten, die durch ein hohes Tempo überzeugen, zur Verfügung. Aber auch mächtige Kreaturen, die sich durch Erfolge auf dem Schlachtfeld freischalten lassen, ziehen Seite an Seite mit unseren Kriegern in die Schlacht und setzen den feindlichen Reihen zu. Eine entscheidende Rolle spielt darüber hinaus unser Anführer, der immer dann, wenn er sich nahe bei den kämpfenden Truppen aufhält, für zusätzliche Moral sorgt. Die übersichtliche Darstellung der einzelnen Einheiten stellt sicher, dass wir zu jeder Zeit sehen, wie es um unsere Truppen bestellt ist. So können wir nicht nur die verbleibenden Lebenspunkte, sondern beispielsweise auch die Munitionsvorräte der Fernkämpfer im Auge behalten und auf eventuelle Probleme reagieren.

Grafisch bietet uns der Strategietitel überzeugende Fantasy-Welten, die durch ihre Vielfalt überzeugen. Leider wirken manche Schauplätze ein wenig leer, da das eine oder andere Schlachtfeld beispielsweise nur aus einer riesigen Ebene besteht, die wenige charakteristische Merkmale zu bieten hat. Andere Orte, wie diverse pompöse Städte oder unterirdische Gewölbe sind dagegen sehr stimmungsvoll geraten und müssen sich besagte Leere nicht vorwerfen lassen. Die Intro-Sequenz ist wiederum ein echtes grafisches Highlight und stimmt uns mit opulentem Bombast auf die bevorstehenden Schlachten ein. Leider können die Ingame-Sequenzen, die in erster Linie auf ansprechend inszenierte Standbilder setzen, nicht ganz mit der wuchtigen Präsentation des Intros mithalten, was gerade in den Videos der Kampagne etwas schade ist. Dennoch präsentiert sich Total War: Warhammer II grafisch auf einem hohen Niveau und auch die epische Hintergrundmusik sowie die gut umgesetzten Soundeffekte hinterlassen einen sehr guten Eindruck.

Neben der gelungenen Präsentation und Steuerung ist es auch der vorherrschende Realismus, der den Strategietitel äußerst interessant macht. So spielt das Gelände, auf dem die Schlachten stattfinden, eine wichtige Rolle, die auch gerne einmal über Sieg und Niederlage entscheidet. Hügeliges Gelände ermöglicht es den Bogenschützen beispielsweise, die herannahenden Truppen frühzeitig zu attackieren. Darüber hinaus bietet die Umgebung mit dichten Wäldern aber auch Schutz vor unseren Feinden. Hier können wir wichtige Einheiten wie die Kavallerie vor den Blicken der Gegner verstecken und dadurch sicherstellen, dass sie nicht frühzeitig von feindlichen Fernkämpfern angegriffen werden. Auch die Tatsache, dass wir die Umgebung nutzen können, um uns mit einigen Einheiten ungesehen an die gegnerischen Truppen heranzuschleichen und ihnen in den Rücken zu fallen, bietet uns weitere taktische Möglichkeiten. Zudem garantieren verschiedene Karten-Arten zusätzliche Abwechslung, sodass wir uns auf weitläufige Schlachten auf dem offenen Feld oder auch auf Engpässe, Belagerungskarten oder unterirdische Maps freuen können. Sehr schön ist außerdem, dass die optische Präsentation schon sehr genau verrät, welche Fraktion das jeweilige Areal kontrolliert, wodurch sowohl dunkle Ruinen und Tunnel der Rattenklasse Skaven als auch imposante Städte der Elfen oder Echsenmenschen auf uns warten.

Wenn wir es geschafft haben, jede Einheit des Feindes zu vernichten oder ihn zur Flucht zu bewegen, können wir das Schlachtfeld siegreich verlassen. Anschließend erhalten wir nicht nur eine Belohnung in Form von Goldstücken, sondern können außerdem über das Schicksal der Gefangenen entscheiden. Je nachdem, ob wir uns beispielsweise dazu entschließen, sie zu versklaven oder sie hinzurichten, hat es unterschiedliche Auswirkungen auf unsere eigenen Truppen.

Total War: Warhammer II
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Daniel Walter am 12 Okt 2017 @ 16:57
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