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Black Mirror: Review

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Mit Black Mirror von KING Art wird das beliebte Franchise rund um die berüchtigte Familie Gordon und ihren Familiensitz Schloss Black Mirror wiederbelebt. Ob der Reboot die großen Fußstapfen seiner drei Vorgänger ausfüllen kann, verraten wir euch hier.

Eine ganz besondere Familie

Wie beim ersten Teil der alten Trilogie dreht sich in Black Mirror zunächst einmal alles um einen mysteriösen Suizid. Während wir in Teil 1 noch einen Sprung vom höchsten Turm des Schlosses untersuchten, geht es im neuen Ableger noch etwas heftiger zur Sache. Hier beobachten wir den Vater des späteren Protagonisten David Gordon dabei, wie dieser – offenbar völlig dem Wahnsinn verfallen – über das Anwesen des Schlosses rennt. Er ist offenbar der Meinung, dass ihn etwas Böses verfolgt, was ihn dazu treibt, wankend über das unebene Gelände zu rennen, das nur vom schwachen Schein der Öllampe in seiner Hand erhellt wird. Seine Flucht durch die Dunkelheit endet an einem Steinkreis. Dort angekommen, führt er eine Art Ritual durch, an dessen Ende er sich mithilfe der Lampe selbst in Brand steckt, woraufhin er im Schein der Flammen dahinscheidet. Das Intro des Adventures zeigt uns in Sachen Stimmung und Atmosphäre gleich, wo die Reise hingeht. Uns erwarten zahlreiche gruselige Orte, an denen in den meisten Fällen massiv mit Licht gespart wird. Dadurch wird das andauernde Unbehagen, das der Titel mit sich bringt, fast greifbar, was zu jeder Zeit eine dichte und angenehme Old-School-Gruselatmosphäre garantiert.

Auf der Suche nach Hinweisen

Nach der Introsequenz beobachten wir den bereits erwähnten David Gordon dabei, wie er sich im Auto auf dem Weg zum Black-Mirror-Anwesen befindet. Wir erfahren, dass ihn der Anwalt der Familie herbestellt hat, um die Einzelheiten des Erbes seines Vaters zu klären. Im Schloss angekommen, beschränken wir uns aber natürlich nicht darauf, die Formalitäten zu erledigen, sondern fassen den Entschluss, den Umständen des Todes genauer auf den Grund zu gehen.

Um dies zu bewerkstelligen, schauen wir uns das alte, gruselige Schloss, das zugegebenermaßen schon bessere Zeiten gesehen hat, sehr genau an – auf der Suche nach Hinweisen, die uns unser Vater hinterlassen hat. So statten wir zunächst sämtlichen Räumen einen Besuch ab, selbstverständlich mitten in der Nacht, und werfen dabei einen genaueren Blick auf die Bibliothek, die Eingangshalle oder auch das Kaminzimmer. Einige Bereiche wie das äußerst interessante Herrenzimmer unseres Vaters sind zu Beginn noch nicht zugänglich. Daher werden wir immer wieder vor unterschiedliche Arten von Rätseln gestellt, die uns Zugang zu verschlossenen Möbelstücken, Schubladen oder Zimmern gewähren. Um diese zu lösen, müssen wir unsere Umgebung stets genau untersuchen, um Hinweise wie Dokumente oder Werkzeuge wie Drähte oder Messer zu entdecken. Die Rätsel reichen von klassischen Kombinationsschlössern bis hin zu bestimmten Schalterkombinationen oder Puzzle- und Schieberätseln. Die Aufgaben sind dabei stets fordernd und verlangen des Öfteren von uns, um die Ecke zu denken oder auch um die Ecke zu schauen. Dennoch lassen sich die Rätsel mit einigem Überlegen sehr gut erledigen, ohne dass sie zu einfach ausfallen.

Überzeugender Retrogrusel

Die Steuerung des Titels ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, stellt aber schon nach kurzer Spielzeit kein größeres Problem mehr dar. Sie funktioniert sowohl mit Maus und Tastatur als auch mit Gamepad weitestgehend gut und erinnert oftmals an den Gruselklassiker Resident Evil 1, was von dem ähnlich gearteten Setting im Übrigen noch verstärkt wird.

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Daniel Walter

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Daniel Walter am 01 Dez 2017 @ 11:56
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