GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

XCOM 2: War of the Chosen Special

  Personal Computer 

Damit noch lange nicht genug der Neuerungen, können unsere Soldaten ab sofort von Kameradschaftsboni profitieren. Einheiten, die wir im Gefecht Seite an Seite agieren lassen, bauen eine Bindung zueinander auf und können dann Spezialfähigkeiten anwenden, darunter die Möglichkeit, dem Bündnispartner einen zusätzlichen Aktionspunkt pro Mission zu schenken. Weniger vorteilhaft ist für XCOM-Kommandeure der neue Müdigkeits-Aspekt für die Truppe. Die Zeiten, in denen wir stets dieselbe elitäre Squad-Besetzung in Einsätze schickten, sind vorbei. Gönnen wir nämlich den Männern und Frauen keine Verschnaufpausen, leiden sie zunehmend an Erschöpfung und können gar permanente Malusse erhalten – und zum Beispiel bei Fehlschüssen in Panik geraten. Wir sind also gezwungen, unsere Squad-Zusammensetzung zu variieren, was den taktischen Anspruch natürlich insgesamt steigert. Ganz ausgeliefert sind wir negativen Effekten übrigens nicht: Zu den neu einrichtbaren Räumen zählt die Krankenstation, die wir mit Wissenschaftlern besetzen können, um die Regenerierungsphasen verletzter Kameraden zu verkürzen. Auch ist es hier möglich, die angesprochenen Malusse zu heilen.

https://www.youtube.com/watch?v=dujS8L7qWAU

Die Feindseite bekommt in War of the Chosen natürlich auch Vorteile. Neben den bereits genannten Auserwählten gesellen sich das Hightech-Wesen Phantom, eine Flammenwerfer-Einheit und neue Psi-Begabte mit Stasis-Fertigkeit zum ADVENT-Repertoire. Die Zombie-artigen Verlorenen stellen zudem eine weitere unabhängige Gegnerfraktion dar, die zwischen XCOM, Widerstand und ADVENT als Feindbild nicht unterscheiden und schlicht auf alles losgehen, was sich in deren Nähe aufhält. Die Besonderheit der Kreaturen: Sie treten stets in größeren Gruppen auf und scheinen über einen nicht enden wollenden Nachschub zu verfügen. Aktionspunkte und Munition würden nicht reichen, wenn Firaxis sich nicht einen Kniff überlegt hätte: Jedes Mal, wenn ein Verlorener abgeknallt wird, kostet der Todestreffer rechnerisch keinen Aktionspunkt. Sprich: Wir können im Idealfall eine ganze Gruppe der Biester mit einem Soldaten erledigen. Nur die Munitionskapazität der Waffe setzt Grenzen, und natürlich die Trefferwahrscheinlichkeit, an der sich in der Erweiterung sogar marginal spürbar etwas verbessert hat. Auf hohe Trefferchancen-Angaben scheint nun etwas mehr Verlass zu sein.

Für die Augen bietet War of the Chosen einige neue Umgebungen und Grafikspielereien. Zudem wurde den teils elend langen Ladezeiten und einigen Ruckeleinlagen des Hauptspiels ein Ende gesetzt. Wer nun auf einen Patch hofft, der die technischen Verbesserungen für XCOM 2 nachreicht, wird jedoch enttäuscht. Laut 2K Games seien sie zu stark mit dem Add-on verwoben und könnten nicht einfach portiert werden. Ob das stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Enttäuschend dürfte es für nicht Wenige allemal sein.

XCOM 2
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


 

 
Daniel Boll am 25 Sep 2017 @ 16:08
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen