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PlayStation VR: Games-Test Special

  Playstation 4 

Die Auswahl an VR-Titeln für die PlayStation ist auch über ein Jahr nach dem Release der VR-Brille immer noch überschaubar. Dennoch gibt es bereits einige Vertreter aus unterschiedlichen Genres, von denen wir euch in unserem Special nachfolgend sechs vorstellen möchten.

Monster of the Deep

Monster of the Deep ist das erste Spiel für PlayStation VR, das im Final-Fantasy-Universum angesiedelt ist, genauer gesagt in dem von Final Fantasy XV. Darin schlüpfen wir in die Rolle eines namenlosen Fischers, der es sich zur Aufgabe macht, die gefährlichen Monster, die in den Gewässern der Welt Eos lauern, auszuschalten. Nachdem uns das Tutorial kurz in die Kunst des Fischens eingeführt hat, finden wir uns in unserem Hauptquartier wieder. Von hier aus können wir eingehende Jagdaufträge annehmen oder uns später auch auf den Weg machen, um im freien Spiel zu fischen. Im Gegensatz zur Story warten hier keine Tiefsee-Monster, sondern lediglich gewöhnliche Fische auf
uns.

https://www.youtube.com/watch?v=CfDSuFb2myM

Das eigentliche Fischen ist schnell erklärt. Wir halten eine Angel in der Hand und werfen diese durch eine entsprechende Bewegung des Controllers aus. Hängt ein Fisch am Haken, müssen wir den Controller wiederum in die angezeigte Richtung bewegen und gleichzeitig die Angelschnur einholen, was durch Drehen des Sticks geschieht. Die gewählte Steuerung kommt einem realistischen Angelgefühl schon recht nahe, gerade auch durch Einsatz der Vibrationsfunktion, wodurch das virtuelle Fischen durchaus seinen Reiz hat. Damit wir nicht allzu lange im Dunkeln stochern, steht zudem ein Sonar zur Verfügung, das uns beim Orten der Fische hilft.

Um in der Kampagne die großen Tiefsee-Dämonen anzulocken, ist es erforderlich, zunächst eine gewisse Anzahl an gewöhnlichen Fischen zu fangen. Ist dies erledigt, tauchen die Seeungeheuer schließlich auf und müssen zunächst mit einer Waffe wie einer Armbrust bearbeitet werden, bevor sie letztlich mit der Angel gefangen werden können. Pro Schauplatz stehen verschiedene Angelplätze zur Verfügung. Mittels Teleportfunktion ist es möglich, sich komfortabel und ohne Motion-Sickness von einem Punkt zum anderen bewegen.

Fazit von Daniel Walter (PSVR)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Monsters of the Deep ein nettes VR-Spiel für zwischendurch ist. Wenn man allerdings einmal 10 bis 15 Fische gefangen hat, lässt die Faszination auch schnell wieder nach. Ein Manko, das mich beim Spielen ebenfalls gestört hat, ist die Tatsache, dass die Zwischensequenzen lediglich als einfaches Video dargestellt werden und nicht als Teil der VR-Umgebung. Dies reißt uns leider immer wieder aus der virtuellen Welt heraus. Fans von Final Fantasy XV dürfen sich aber in jedem Fall auf einen monsterreichen Angelausflug sowie auf Begegnungen mit bekannten Charakteren wie Noctis freuen, die ebenfalls in der virtuellen Realität bewundert werden können.

Pro:

+ Authentische Angelerfahrung
+ Bekannte Final-Fantasy-Charaktere
+ Gelungener Charakterdesigner

Contra:

- Wird nach recht kurzer Zeit eintönig
- Sequenzen nicht Teil der virtuellen Realität

GBase-Wertung: 7.0

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Daniel Walter

 
Daniel Walter am 01 Feb 2018 @ 23:24
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