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Xenoblade Chronicles 2: Review

  Nintendo Switch 

Mit Xenoblade Chronicles 2 schafft es ein typisch japanisches Rollenspiel auf die aktuelle Nintendo-Konsole. Wie uns das sequenzlastige RPG, bei dem wir nach einem Weg zurück ins Paradies suchen, gefallen hat, verraten wir euch in unserem Test.

Ein temporeicher Einstieg

In der Eröffnungssequenz des Rollenspiels lernen wir den Bergungstaucher Rex kennen, der seiner täglichen Arbeit nachgeht und auf dem Grund des Wolkenmeeres nach Schätzen sucht, die er dann gewinnbringend verkaufen möchte. In der Kiste, die er bei seinem jüngsten Beutezug mit nach oben gebracht hat, erwartet ihn allerdings keine wertvolle Beute, sondern ein Krabbentier, das uns ohne Umwege dazu zwingt, das actionreiche Kampfsystem kennenzulernen.

So können wir uns schon nach wenigen Spielminuten ins Gefecht stürzen. Hierbei öffnet sich kein wirklicher Kampfbildschirm, wie man es aus klassischen japanischen RPGs wie Final Fantasy gewohnt ist. Stattdessen gehen Bewegungsbildschirm und Kampfbildschirm ineinander über. Hierbei ist allerdings manchmal eine kleine Verzögerung zu erkennen, bevor wir den Angriff starten können, wodurch es sich doch nicht so richtig nach einem nahtlosen Übergang anfühlt. Unser Held verfügt über verschiedene Arten von Angriffen. So ist der Auto-Angriff in der Regel die erste Wahl, um unsere Feinde zu bearbeiten. Dieser kann immer eingesetzt werden und muss sich auch nicht aufladen. Anders sieht es bei den sogenannten "Techniken" aus. Diese präsentieren sich als stärkere Angriffe, die oftmals nicht nur Schaden verursachen, sondern auch diverse Effekte oder Statusveränderungen mit sich bringen. So bieten sie uns beispielsweise die Chance, den Gegner um einige Kraftpunkte zu erleichtern, um damit unsere eigene KP-Leiste zu regenerieren. Im Gegensatz zum Auto-Angriff müssen die Techniken nach Verwendung aufgeladen werden. Wann wir sie erneut nutzen dürfen, verrät uns eine kleine Umrandung, die sich durch den Einsatz des Auto-Angriffs wieder füllt. Insgesamt wissen die temporeichen Echtzeitkämpfe auf jeden Fall zu gefallen, gerade auch, weil die Techniken und der Auto-Angriff ohne großes Suchen in unübersichtlichen Menüs genutzt werden können, was für einen guten Spielfluss sorgt. Bei fortgeschritteneren Kämpfen stehen uns außerdem mächtige Spezialfähigkeiten zur Wahl, die zum Beispiel für eine gewisse Zeit unseren Schaden erhöhen.

https://www.youtube.com/watch?v=E2xaDEjgdLs

Im späteren Spielverlauf kämpfen wir immer wieder in Gruppen von bis zu drei Personen. Jeder Kämpfer besitzt hierbei eigene Stärken, die wir bei der Wahl unseres Teams miteinbeziehen sollten. Wir selbst steuern aber immer nur den Charakter, der im Vorfeld an Position 1 gesetzt wurde; die übrigen Mitstreiter kämpfen eigenständig. Dies garantiert übersichtliche Kämpfe, bei denen wir nicht ständig hin und her springen müssen. Wer hierauf allerdings Wert legt, wird die Funktion innerhalb der Gefechte sicherlich vermissen. Manche Attacken erfordern das Zusammenspiel von mehreren Charakteren, sodass wir uns in diesen Fällen in der Nähe des entsprechenden Teammitglieds aufhalten müssen, um die Fähigkeit nutzen zu können.

Xenoblade Chronicles 2
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Daniel Walter

Daniel Walter am 04 Dez 2017 @ 16:10
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