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Sea of Thieves: Review

  Xbox one 

Sea of Thieves, ein Exklusivtitel für Windows 10 und Xbox One, lässt euch ein großes Piraten-Abenteuer erleben. Ob der Ausflug in die Karibik geglückt ist oder wir dabei Schiffbruch erlitten haben, zeigt euch unser Test.

Auf ins kalte Wasser

Bevor wir mit unserem Piraten in See stechen, müssen wir diesen natürlich erst einmal erstellen. Sea of Thieves hält dabei keinen Charakterdesigner für uns bereit, sondern erstellt Vorschläge, aus denen wir den perfekten Piraten oder die perfekte Piratin auswählen können. Gefallen uns die vorgeschlagenen Charaktere nicht, können wir bei Bedarf auch neue anfordern. Im Verlauf des Spiels lässt sich das Aussehen der Figuren nachträglich anpassen, sodass wir nach und nach doch die Möglichkeit haben, eine individuelle Spielfigur zu schaffen. Nach der Charakterwahl geht es darum, sich für ein Schiff der passenden Größe zu entscheiden. Neben großen, beeindruckenden Piratenschiffen, die Platz für eine stattliche Crew bieten, sind auch kleinere, weniger imposante Kähne verfügbar, die für Gruppen bis zu vier Personen sowie für das Solospiel geeignet sind. Die Schiffswahl lässt sich übrigens bei jedem Spielstart revidieren.

Ist dies geschehen, startet das eigentliche Spiel. Wir beginnen in einer Taverne, in der wir kurz und sehr bündig die Grundsteuerung erklärt bekommen. Wir erfahren, wie wir Waffen wechseln oder Karten lesen und dass wir Bananen essen müssen, um Gesundheit zu regenerieren. Das war es dann eigentlich auch schon mit der Einführung, denn nachfolgend entlässt uns das Spiel in die Karibik, ohne uns die tiefergehenden Mechaniken vorzustellen. Ganz im Stile eines Survival-Abenteuers stehen wir also mehr oder weniger orientierungslos auf der Straße, mit der Information, dass wir sogenannte Seefahrten kaufen müssen, um loszulegen.

https://www.youtube.com/watch?v=r5JIBaasuE8

Selbst ist der Pirat

Sobald wir herausgefunden haben, bei welchen Händlern es die besagten Objekte gibt, stehen wir vor der nächsten Hürde, denn niemand hat uns je erklärt, wie ein Schiff gesteuert wird. Auf dem Deck angekommen, warten dort verschiedene Bereiche auf uns, die wir während einer Reise im Auge behalten müssen. Sind wir mit mehreren Spielern unterwegs, können die Zuständigkeiten verteilt werden. Piraten, die lieber alleine segeln, haben dagegen zeitweise ganz schön Stress. Um das Schiff auf das Meer hinaus zu lassen, muss zuerst der Anker gelichtet werden. Hierbei drehen wir uns in guter alter Tomb-Raider-Manier um einen riesigen Mechanismus, der den Anker nach oben zieht. Damit wir nicht auf der Stelle stehen bleiben, muss anschließend das Segel gehisst werden. Hierbei stehen uns verschiedene Einstellungen zur Wahl, sodass wir auch mit halbem Segel fahren können, um zum Beispiel etwas langsamer zu werden, wenn wir in der Nähe einer Insel zum Stehen kommen möchten.

Ergänzend hierzu übernehmen wir natürlich auch das Steuer und lenken unser Schiff gezielt von Insel zu Insel. Damit dies nicht ganz im Blindflug geschieht, liegt im unteren Bereich des Schiffes eine Karte bereit, auf der alle Inseln sowie die Himmelsrichtungen eingezeichnet sind. Zwar können wir dort Markierungen setzen, doch sobald wir am Steuer stehen, helfen uns nur noch die Erinnerung sowie der Kompass neben dem Steuerrad. Selbstverständlich müssen auch die Kanonen an Bord von Hand geladen und abgefeuert werden, dies wird dann mit einer Ein-Mann-Crew schon etwas schwerer, ist aber definitiv auch möglich. Die zahlreichen Aufgaben, die es auf dem Schiff zu erledigen gibt, sorgen auf jeden Fall zu jeder Zeit für ein authentisches Schifffahrtsgefühl, das die Latte für kommende Freibeutertitel wie Ubisofts Skull & Bones schon ziemlich hoch legt.

Sea of Thieves
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Daniel Walter

Daniel Walter am 29 Mrz 2018 @ 11:16
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