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Dead Rising 4: Review

  Xbox one 

Der Hype um die Zombie-Seuche hat selbst nach einigen Jahren kaum abgenommen. Dementsprechend erfreuen sich Serien, Filme und natürlich auch Videospiele, die sich mit dieser Thematik befassen, großer Beliebtheit. Was gibt es denn auch Besseres, als zur besinnlichen Weihnachtszeit ein paar Untote zu vermöbeln? Insofern kann man diesen Trend der breiten Masse wohl auch kaum verübeln. Passenden Stoff finden Anhänger im Bereich der virtuellen Welten nun zum Beispiel mit Dead Rising 4. Wir haben uns die Zombie-Hatz vorgenommen.

Zurück zu den Ursprüngen

Es ist nun schon einige Jahre her, als Capcom zum Start der Xbox 360 den Titel Dead Rising hervorgebracht hat. Damals drehte sich alles um den Journalisten Frank West, der sich in die Kleinstadt Willamette begeben hatte, um eine geheime Zombie-Seuche aufzudecken. Dank des vielen Slapsticks und der nicht ganz ernstgemeinten Rahmenhandlung konnte man seinerzeit auch das teils etwas rückständige Gameplay verzeihen. Immerhin haben die Macher dazugelernt und das Spielprinzip in zwei Nachfolgern verfeinern können. Nun ist mit Dead Rising 4 die nächste Fortsetzung in den Handel gekommen und nachdem es in der Vergangenheit teilweise auch Kritik am Protagonisten gab, kehrt man mit dem neuesten Sprössling gleich in vielen Hinsichten zu den Ursprüngen zurück.

Dead Rising 4 Bild
In Dead Rising 4 mimt man nämlich abermals den spitzfindigen Fotoreporter Frank West, der mit seiner einstigen Story viel Ruhm erfahren hat. Inzwischen unterrichtet er auch und eine seiner Studentinnen führt ihn direkt zurück nach Willamette. Pünktlich zur Weihnachtszeit, als das berühmte Einkaufszentrum des Erstlings wiedereröffnet werden sollte, ist es dort zu einem erneuten Ausbruch gekommen. In Anbetracht der Tatsache, dass es inzwischen ein Gegenmittel gegen das Virus gibt und die Menschen größtenteils sogar immun sind, ist das durchaus ungewöhnlich. Grund genug für Frank der Sache auf die Spur zu gehen. Also hinein ins Zombie-Vergnügen, wobei man als Spieler nicht nur auf paramilitärische Kämpfer, sondern auch auf modifizierte Untote und allerhand Verrückte trifft. Also all die Zutaten, die bereits in den Vorgängern eine wichtige Rolle gespielt haben.

Dabei versteht es Dead Rising 4 sehr gut, die Geschichte in Szene zu setzen, und nimmt dabei den guten Mittelweg zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Während Frank das ganze Spiel über mal mehr oder weniger gelungene Sprüche vom Stapel lässt, wirkt vor allem der rote Faden etwas ernster. Aber keine Sorge, Spaß und verrückte Aktionen kommen auch in Dead Rising 4 kaum zu kurz. Das wird spätestens dann klar, wenn man mit der Kamera nicht nur einfache Fotos, sondern auch völlig bescheuerte Selfies macht. Ein gelungener Seitenhieb auf den Zeitgeist und solche Anspielungen sind zum Glück eben nicht die Seltenheit.

Dead Rising 4
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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 19 Dez 2016 @ 21:27
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